News

03.05.2012

Von Mäusen und Menschen

Fehlfunktionen einzelner Proteine können Störungen an neuronalen Kontaktstellen verursachen, die zu autistischen Verhaltensweisen führen – zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie im Fachjournal „Nature“ nach der Untersuchung an genetisch veränderten Mäusen. Die Studie, an der Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Exzellenzclusters NeuroCure beteiligt waren, stützt damit die Hypothese, dass Störungen an neuronalen Kontaktstellen, den Synapsen, Ursache für die Entwicklung von neuropsychiatrischen Erkrankungen wie Autismus sein können. Das internationale Forscherteam, zu dem auch Wissenschaftler der Universität Ulm und des Pariser Institut Pasteur gehören, schreibt dabei den erregenden Synapsen eine Schlüsselrolle zu. Diese Erkenntnis könnte ein wichtiger Baustein für künftige Autismus-Therapien sein.

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03.04.2012

Forschungspreis für Berliner Nachwuchswissenschaftlerin

Die Berliner Wissenschaftlerin Tatiana Korotkova am Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) und im Exzellenzcluster NeuroCure an der Charité – Universitätsmedizin Berlin erhält den diesjährigen Forschungspreis für Nachwuchswissenschaftler des Human Frontier Science Programms (HFSP).

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29.02.2012

Charité und MDC-Forscher zeigen mit 7-Tesla MRT: Multiple Sklerose zerstörerischer als bislang angenommen

Mit einem 7-Tesla-Magnetresonanz-Tomographen (MRT) haben Forscher in Berlin nahezu doppelt so viele Schäden im Gehirn von Patienten mit Multipler Sklerose (MS) nachweisen können, wie mit dem in der Routine-Diagnostik üblichen 1,5-Tesla-MRT. „MS-Patienten sollten daher in Zukunft sehr viel früher und noch konsequenter behandelt werden“, empfiehlt der Leiter der Studie, Prof. Friedemann Paul vom Exzellenzcluster NeuroCure und dem Experimental and Clinical Research Center der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin-Buch (Archives of Neurology published online Feb. 20, 2012. doi:10.1001/archneurol.2011.2450)*.

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27.02.2012

Professor Michael Brecht erhält Leibniz-Preis 2012

Prof. Dr. Michael Brecht, NeuroCure Vorstandsmitglied und Sprecher des Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience und der Humboldt-Universität zu Berlin erhielt am 27. Februar den renommierten, mit 2.5 Millionen Euro dotierten, Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) 2012. In der Begründung der DFG hieß es: „Der Leibniz-Preis für Michael Brecht ehrt einen Wissenschaftler, der mit originellen Forschungsansätzen und innovativen Techniken Pionierarbeit in der Neurobiologie geleistet hat.“

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27.02.2012

Wie das Gehirn kommuniziert

Einen wichtigen Mechanismus, wie die menschlichen Gehirnhälften miteinander kommunizieren, entdeckte nun ein Forscherteam aus Berlin und der Universität Bern. Die gewonnenen Ergebnisse, die in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Science vorgestellt werden, führen zu neuen Einblicken in die Nervenzellkommunikation des Gehirns, die auch bei Schlaganfall eine Rolle spielen könnten.

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16.02.2012

Beschleunigte Wirkstoffsuche gegen Alzheimer und Parkinson

Prof. Erich Wanker vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) und Wissenschaftler des Exzellenzcluster NeuroCure erhält in den kommenden zwei Jahren 675 000 Euro von der Helmholtz-Gemeinschaft. Damit soll die Wirkstoffsuche für Krankheiten, die auf Proteinfehlfaltungen zurückgehen, beschleunigt werden. Dazu zählen auch Alzheimer und Parkinson. Von Seiten des MDC, das zur Helmholtz-Gemeinschaft gehört, wird das Projekt mit derselben Summe unterstützt, so dass für dieses Forschungsprojekt insgesamt 1,35 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

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16.01.2012

Zucker fürs Gehirn

Sauerstoff und Glukose sind die Nahrung unseres Gehirns. Fehlen sie, sterben die Nervenzellen ab, wie zum Beispiel beim Schlaganfall. Einen neuen Mechanismus, um dies zu verhindern, entdeckte nun ein internationales Forscherteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der kanadischen McMaster Universität. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA veröffentlicht.

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16.12.2011

Wenn Nervenzellen nicht mehr reden

Durch ihre Forschung an Fruchtfliegen ist es Berliner Neurowissenschaftlern des Exzellenzclusters NeuroCure gelungen, einen wichtigen Mechanismus der neuronalen Kommunikation besser zu verstehen. Sie konnten zeigen, dass ein bestimmtes Protein für die Signalübertragung zwischen Nervenzellen von entscheidender Bedeutung ist. Dies ist von besonderem Interesse, da manche Menschen mit Autismus – einer funktionellen Entwicklungsstörung des Gehirns – genetische Defekte in diesem Protein aufweisen. Somit könnten die Erkenntnisse die Möglichkeiten für eine effektivere Behandlung dieser Erkrankung verbessern. Die Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Science vorgestellt.

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23.11.2011

Neues Muskelreparatur-Gen entdeckt

Ein internationales Forscherteam aus England und der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat neue Erkenntnisse zur Funktion von Muskelstammzellen vorgelegt, die in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Genetics* veröffentlicht sind. In ihrer Arbeit beschäftigten sich die Forscher mit Familien, deren Kinder an einer fortschreitenden Muskelschwäche leiden. Mit Hilfe der sogenannten Next Generation Sequencing-Methode, einer Methode zur Genanalyse, entdeckten die Wissenschaftler ein für die Muskelschwäche verantwortliches verändertes Gen, das sogenannte MEGF10-Gen.

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07.11.2011

NeuroCure-Forscher erhalten hochdotierte Förderung der EU

Zwei Wissenschaftler des Exzellenzclusters NeuroCure am Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und dem Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie Berlin (FMP) haben unabhängig von einander den renommierten Forschungspreis des Europäischen Forschungsrates (European Research Council ERC) erhalten. Die beiden Neurobiologen Prof. Gary Lewin (MDC) und Prof. Thomas Jentsch (MDC/ FMP) erhalten jeweils einen „ERC Advanced Grant“ in Höhe von 2,5 Millionen Euro zur Unterstützung ihrer Forschung.

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01.11.2011

Christian Otte zum Adjunct Professor of Psychiatry an die NYU berufen

Prof. Dr. Christian Otte vom Exzellenzcluster NeuroCure an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie ist zum „Adjunct Professor of Psychiatry“ an die New York University (NYU) berufen worden.

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27.10.2011

Weltweit über 100 klinische Studien mit grünem Tee – doch schwer vergleichbar

In den USA, Asien und in Europa, darunter auch in Deutschland, gibt es über 100 klinische Studien, in denen die Wirkung von grünem Tee auf die verschiedensten Erkrankungen geprüft wird. Dazu gehören unter anderem neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson, Chorea Huntington, Multiple Sklerose, Duchenne Muskeldystrophie, Stoffwechselerkrankungen wie Adipositas (extremes Übergewicht), Herz-Kreislauf-Krankheiten, Entzündungen wie Atherosklerose (Arterienverkalkung) sowie Krebs. Darauf haben Wissenschaftler und Ärzte auf einer internationalen Tagung zu „Tee und Gesundheit“ im Max Delbrück Communications Center (MDC.C) in Berlin-Buch vom 27. - 28. Oktober 2011 aufmerksam gemacht.

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11.10.2011

Neue Erkenntnisse zur Funktion des Hippocampus

Ein Forscherteam aus Berlin, München und Haifa hat neue Erkenntnisse zur Funktion des Hippocampus, einem für die Gedächtnisbildung wichtigen Gehirnareal vorgelegt. Die Forscher untersuchten dabei zelluläre Mechanismen hochfrequenter Rhythmen, die eine wichtige Rolle bei Gedächtnisprozessen und in veränderter Form möglicherweise auch bei diversen Hirn-Erkrankungen spielen.

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05.08.2011

Kleine Moleküle ganz groß - Neue Therapieansätze gegen Viren, Bakterien und Krebs

Wissenschaftler der Freien Universität Berlin und des Exzellenzclusters NeuroCure um den Biochemiker Prof. Dr. Volker Haucke haben in Zusammenarbeit mit Kollegen aus Australien und dem Leibniz Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) in Berlin kleine Moleküle entwickelt, welche die zelluläre Aufnahme wichtiger Signalmoleküle aber auch krankheitserregende Organismen wie das menschliche Immunschwäche-Virus (HIV) oder Bakterien hemmen. Diese Substanzen stören die Funktion des zellulären Gitterproteins Clathrin und könnten so als Ausgangspunkt für neue therapeutische Ansätze zur Behandlung von Krebs, viralen oder bakteriellen Infektionen oder neurologischen Störungen dienen. Die Ergebnisse wurden in der jüngsten Ausgabe des angesehenen internationalen Fachmagazins Cell veröffentlicht.

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02.08.2011

Feuer frei - Wie Nervenzellen erregbar bleiben

Wissenschaftler der Freien Universität Berlin und des Exzellenzclusters NeuroCure um Prof. Dr. Volker Haucke haben in Zusammenarbeit mit Kollegen des Leibniz Instituts für Molekulare Pharmakologie (FMP) in Berlin Mechanismen entschlüsselt, welche die Regeneration Botenstoff enthaltender Membranbläschen im Gehirn steuern. Störungen des Regenerationsprozesses infolge von Mutationen in wichtigen Eiweißmolekülen wie CALM oder AP180 sind eine mögliche Ursache der Entstehung neurodegenerativer Erkrankungen wie der Alzheimerschen Krankheit. Die Ergebnisse wurden in der jüngsten Online Ausgabe der angesehenen Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA veröffentlicht.

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18.07.2011

Neue Hoffnung im Kampf gegen Immunkrankheiten

Eine bestimmte Art von Immunzellen, die im Darm eine neue Funktion annehmen kann, stellt sich als effektiver Helfer im Kampf gegen Autoimmunkrankheiten heraus. Diese Entdeckung machten Forscher des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin, ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft, des Exzellenzclusters NeuroCure, und der Yale University School of Medicine, welche sie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature* präsentieren.

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05.07.2011

Berlin erneut erfolgreich in der Gesundheitsforschung

Mit der Einrichtung eines neuen Standortes des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) an der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnten sich die Berliner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein weiteres Mal erfolgreich mit ihrem Forschungs-konzept in einem Bundeswettbewerb durchsetzten.

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26.05.2011

Die Vermessung der Welt durchs Gehirn: Forscher identifizieren Schaltkreise, mit denen Ratten ihre Umwelt kartieren

Erstmals können Forscher der Humboldt Universität zu Berlin, des Bernstein Zentrums Berlin und des Exzellenzclusters NeuroCure erklären, wie die zelluläre Architektur des Ortsgedächtnisses mit dessen Rolle bei der Orientierung zusammenhängt. In der Fachzeitschrift Neuron präsentieren sie eine neue Technik, mit der sie die Aktivität und Verschaltung einzelner Nervenzellen in freilaufenden Tieren untersuchen konnten. Diese Methode ermöglichte es ihnen, die Schaltkreise zu identifizieren, mit denen Ratten die räumliche Struktur ihrer Umwelt erfassen und erlernen.

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23.05.2011

Welt-MS-Tag: Einladung zum Pressegespräch

Berliner Einstein‐Professor besucht Deutsche Multiple Sklerose Stiftung NRW (DMSS NRW) anlässlich des Welt‐MS‐Tages

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25.03.2011

Berliner Neurowissenschaftler entschlüsseln wichtigen Baustein bei der Signalübertragung im Gehirn

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14.03.2011

Dietmar Schmitz Berlins erster Einstein Professor

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22.10.2010

Berliner Neurowissenschaften erneut exzellent

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15.01.2010

Charité – Forscher: Fünf Millionen Euro von der EU

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25.09.2009

Signal für die medizinische Ausbildung von morgen

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17.06.2009

NeuroCure – eine ausgezeichnete Idee

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14.04.2009

Exzellenzcluster NeuroCure im Aufwind

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15.10.2008

Hochdotierte Forschungsförderung der EU geht an Michael Brecht

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24.04.2008

Ausgezeichnet: der Charité-Studiengang Medical Neurosciences

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19.10.2007

Großer Erfolg für Berliner Neurowissenschaftler

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