Tierexperimentelle Einrichtung
zur Langzeit-, Verhaltens- und
Outcome-Analyse
Seit vielen Jahrzehnten beruht die Analyse therapeutischer Effekte in
präklinischen Studien vorwiegend
auf der Analyse morphologischer Veränderungen (z.B. Infarktgröße, Zelltod, veränderte
Konnektivität, Veränderungen zellspezifi scher Expression von Signalmolekülen, etc.). Die daraus
gewonnenen Erkenntnisse ließen sich leider häufi g nicht in klinischen Studien verifizieren. Es ist
deshalb erforderlich, das experimentelle Ergebnis durch Verhaltensuntersuchungen zu ergänzen
(Motorisches Verhalten, Kognition, Lernen und Gedächtnis sowie emotionale Veränderungen).
Daneben fehlt eine Analyse der Effekte von Faktoren wie Alter und Komorbidität, die bereits das
Grundverhalten der Tiere beeinflussen. Schließlich lassen sich aber auch klinische Erfahrungen
beim Menschen nicht ohne weiteres auf Untersuchungen an Tieren übertragen und bestimmte
Verhaltensänderungen werden nur registriert wenn die Tiere in ihrem natürlichen Habitat
beobachtet werden, wobei häufig die Koregistrierung elektrischer Aktivität im Gehirn notwendig
ist. Wir richten daher einee Core Unit ein, die allen Wissenschaftlern des
Clusters offen steht.
